7 Tipps zum Community-Aufbau deines Kunden (Lesedauer: 5 Minuten)

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Fast jedes Unternehmen träumt von zahlreichen Instagram-Likes, Facebook-Kommentaren und Followern auf LinkedIn. Soziale Netzwerke bieten vielfältige Möglichkeiten für das eigene Marketing und sind für eine große Reichweite wertvoll. Jeder Follower ist bestenfalls ein potentieller Neukunde. Auf den ersten Blick scheint der Aufbau einer Online-Community simpel, doch sobald Unternehmen mit dem Projekt Community starten, erkennen sie den Aufwand dahinter schnell. Damit du als Media Berater deinen Kunden beim Erschaffen seiner Community unterstützen kannst, verraten wir dir, was es dabei zu beachten gilt. 

 

Warum ist eine Community lohnenswert? 

Unumstritten sind der Aufbau und die Pflege einer Community zeitaufwendig. Sie erfordert Geduld und Einsatz. Doch eine verlässliche Community bietet deinem Kunden einen großen Mehrwert für seinen Arbeitsalltag. Besonders für die folgenden drei Punkte lohnt es sich, eine saubere Community aufzubauen, diese ernst zu nehmen und zu betreuen: 

  1. Die Community als Markenbotschafter: Je mehr Leute sich in der Community deines Kunden befinden und sich darin wohlfühlen, desto mehr Personen werden über die Marke sprechen und diese nach außen tragen. Noch nie war es so einfach, kostenlose Werbung und positive Rezensionen zu erhalten. Aus diesem Grund ist es für deinen Kunden sinnvoll, sich mit seiner Zielgruppe zu befassen, ihnen Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken und sie somit zu treuen Followern und einem festen Bestandteil der Community zu machen. Auf lange Sicht gesehen, spart sich dein Kunde Zeit und Geld, da die Community eigenständig einen wichtigen Teil des Marketings übernimmt. 
  2. Die Community als Produktverbesserer: Eine Community gibt Feedback, teilt Erfahrungen und macht Verbesserungsvorschläge zu den Produkten oder Dienstleistungen, die dein Kunde anbietet. So ist dein Verlagskunde jederzeit darüber informiert, wie seine Leistungen und Angebote bei seinen Kunden ankommen. Er erhält optimale Insights in seine Community, sei es durch den Austausch auf Instagram, einer Produktrezension auf seiner Webseite oder eine Online-Veranstaltung, die er organisiert hat. Diese Rückmeldungen kann er nutzen, um die Wünsche und Bedürfnisse seiner Kunden zu ermitteln und anschließend für seine Produktoptimierung zu nutzen. Zudem bekommt dein Kunde die Möglichkeit, mit seiner Community in den Austausch zu gehen, falls er neue Ideen für weitere Angebote benötigt. 
  3. Die Community als Reichweitenverstärker: Je mehr Menschen sich der Community deines Kunden anschließen, desto größer wird als logische Konsequenz auch seine Reichweite. Da dies ab einem gewissen Punkt meist von ganz alleine geschieht, wächst die Reichweite organisch und dein Kunde spart sich Geld, das er sonst für Werbung hätte ausgeben müssen. 

 

7 Tipps, wie dein Kunde seine eigene Community aufbauen kann 

Nun weißt du, weshalb eine eigene Community ein großer Hebel für deinen Kunden darstellen kann. Doch wie fängt man nun an und was gilt es zu beachten? 

Tipp 1: Das Umfeld der Zielgruppe kennen  

Schaue dir zunächst gemeinsam mit deinem Kunden das Umfeld seiner Zielgruppe an. Die wichtigste Frage hierbei ist: „Wo finde ich den Großteil meiner Zielgruppe wieder?“. Die Beantwortung dieser Frage ist essentiell, um ein oder mehrere passende Reichweitenkanäle auszuwählen. Hat dein Kunde eine jüngere Zielgruppe, ist es wahrscheinlich diese über Instagram zu erreichen. Befindet sich die Zielgruppe eher im hochqualifizierten Business-Bereich, eignen sich Xing, LinkedIn oder die eigene Webseite weitaus besser, um diese zu erreichen. Einige Möglichkeiten, eine Zielgruppe zu erreichen, sind folgende: 

  • Soziale Netzwerke: Instagram, Facebook, Twitter, LinkedIn, Pinterest, Tiktok etc. 
  • Ein eigener Blog auf der Firmenwebseite 
  • Ein Forum auf der Firmenwebseite 
  • Webinare 
  • Podcasts 

Habt ihr gemeinsam eruiert, wo die Zielgruppe zu finden ist und euch für Kanäle entschieden, ist der erste Schritt getan. 

 

Tipp 2: Qualität 

Bei dem Aufbau einer Community geht es nicht um Schnelligkeit. Wichtiger ist, dass die Community deinem Kunden und seinem Unternehmen langfristig treu bleibt. Ein solides Fundament ist die Voraussetzung für eine gut funktionierende Community. Hierfür sollte dein Verlagskunden seiner Zielgruppe einen Mehrwert bieten und sich bei seinen Beiträgen bemühen. Achtet bei der Erarbeitung des Contents auf eine gute Bildqualität, ansprechende und informative Inhalte sowie die passende Ansprache der Community-Mitglieder. 

 

Tipp 3: Relevanz 

Es ist wichtig, die Community regelmäßig mit Inhalten zu versorgen. Doch noch wichtiger ist die Relevanz der behandelten Themen. Was hat die Community davon, dem Unternehmen deines Kunden zu folgen? Hilf deinem Kunden dabei, relevante Inhalte für seine Community zu erarbeiten. Ermittelt gemeinsam, welche Informationen für seine Follower von Interesse sind. Löst mit den Inhalten die Probleme der Zielgruppe und teilt Informationen, mit denen dein Kunde sich von anderen abhebt. Erhalten die Community-Mitglieder regelmäßig für sie spannenden Content, steigt die Wahrscheinlichkeit für Interaktion. Postet dein Kunde hingegen belanglose Beiträge oder Bilder, werden viele Mitglieder die Community verlassen, da sie keinen Mehrwert erhalten. 

 

Tipp 4: Interaktion 

Baut man eine Community auf, wünscht man sich eine rege Interaktion der Mitglieder untereinander. Doch gleichermaßen wichtig ist die eigene Interaktion mit den Followern. Dein Kunde sollte sich selbst regelmäßig in die Diskussion der Follower einbringen. Auf Kommentare zu antworten, Reposts zu liken oder einen Beitrag eines Community-Mitglieds zu teilen, sind nur einige der Punkte, wie dein Kunde mit seiner Zielgruppe interagieren kann. Dein Kunde sollte seine Community mit einbeziehen und sich genauso für sie interessieren, wie sie sich für sein Unternehmen interessiert. 

 

Tipp 5: Wertschätzung 

Dein Kunde sollte seiner Community zeigen, dass er sie sieht und an ihnen interessiert ist. Immerhin vertrauen die Mitglieder der Community auf die Inhalte deines Kunden. Zwar mögen Menschen den Austausch untereinander, jedoch merken sie schnell, wenn dein Kunde als Unternehmen dieses Vertrauen nicht wertschätzt. Rate deinem Kunden dazu, sich immer wieder bei seiner Community für ihre Interaktion und Zeit zu bedanken. So wird das Fundament der Community gestärkt und die Freude am Austausch bleibt bestehen. 

 

Tipp 6: Den Prozess anerkennen 

Es ist ein ständig wachsender Prozess, auf den dein Kunde sich mit einer eigenen Community einlässt. An vielen Punkten wird es anstrengend sein, doch es lohnt sich nachhaltig, Zeit und Arbeit in den Aufbau und die Betreuung einer Community zu investieren. Kaum ein Instrument bietet so viele Möglichkeiten wie es interaktive und mit dem Kunden agierende Interessenten tun. Während der Betreuung der Community, wird dein Kunde seine Zielgruppe stückchenweise besser kennenlernen und verstehen. Dadurch wird er eventuell feststellen, warum einige Maßnahmen oder Angebote nicht funktionieren, erhält aber zeitgleich die Möglichkeit, seinen Kunden genau das anzubieten, was für sie relevant ist. Bei der Pflege einer Community können zwar einzelne Ziele erreicht werden, der Prozess wird jedoch nie beendet sein. Es ist ein stetiges Lernen, Wachsen und Optimieren. Deshalb ist es wichtig für deinen Kunden, den Prozess des Aufbaus und der Pflege einer Community anzuerkennen und sich darauf einzulassen, um den für ihn bestmöglichen Nutzen daraus ziehen zu können. 

 

Tipp 7: Es ist nie zu früh oder spät für eine Community 

Eine Community zu haben, lohnt sich für jedes Unternehmen. Die Größe oder das Tätigkeitsfeld sind hierbei nicht relevant. Auch kleine Unternehmen oder Selbstständige können sich schnell und einfach Wissen zu dem Thema aneignen. Nimm deinen Kunden dabei an die Hand und unterstütze ihn, sich das Wissen anzueignen. Wichtig beim Thema Community-Marketing ist, anzufangen, auszuprobieren und den Mehrwert einer Community für das eigene Geschäft zu erkennen.  

Hast du einen Kunden, für den das Thema Community derzeit besonders interessant ist? Dann nutze gerne unseren Beitrag, um ihn beim Aufbau seiner Community zu unterstützen. Wir freuen uns von dir zu erfahren, welche Erfahrungen du als Media Berater bereits mit Community-Marketing bei deinen Kunden sammeln konntest. 

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Sebastian ist der Geschäftsführer der Sales Academy und beschäftigt sich seit zwei Jahren mit dem Thema "Beratender Verkauf" in der Medienbranche. Hierzu hat die Sales Academy einige Forschungsprojekte durchgeführt, um herauszufinden, wie Verlage die Transformation vom "kampagnenorientierten Verkaufen" in den "Beratenden Verkauf" moderieren.

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Dieser Blog beschäftigt sich damit, den Kundennutzen im Werbegeschäft mutig in den Fokus der Medienbranche zu stellen. Dadurch wird die Medienbranche zum Sicherheitsanker der Werbekunden in Deutschland und begleitet diverse Branchen (z.B. Handel, Tourismus, Dienstleister, …) durch eigene digitale Transformationsprozesse.

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